Gemälde von Peter de Mer
 

Teil 2: 

Die Bilder in den Köpfen 

 



Den Rahmen für die Einordnung dieser Arbeit

bildet unsere Situation. Wortbeiträge zu Globalisierung, Umwelt, Digitalisierung, Schulen, Klima, Bürokratie, Energie, KI, Kriege, Artenschutz, Meeresverschmutzung usw. gibt es in großer Zahl. Trotzdem sinkt die Zahl der Probleme nicht, sondern wächst. In allen Lebens- und Arbeitswelten sind viel mehr kreative Leistungen bzw. Problemlösungen erforderlich als bisher gelungen sind.

Initiativen scheitern oft an den Bildern in den Köpfen

Jeder hat ein Bild von sich selbst, hat Ansichten, Denk- und Wahrnehmungsgewohnheiten, Vorstellungen, ein Weltbild, Leitbilder und Verhaltensroutinen. Alle diese Bilder stellen einerseits die jeweilige Individualität dar. Andererseits dienen sie dazu, zahllose Entscheidungen spontan und automatisch anzusteuern. Es sind die Navis durch unsere Arbeits- und Lebenswelten.

Nicht bewusst ist vielen Menschen,

dass die Bilder in ihren Köpfen Realität nicht abbilden, sondern nach Geschmack interpretieren wie z.B.: „Die Sonne geht unter!“. Die Ansichten sind auch Darstellungen der jeweiligen Persönlichkeiten – individuell wichtig und wertvoll wie Meisterwerke. Denn alle Egos wollen richtig sein und genau so bleiben. Auf Karriereleitern mehren sich die Bestätigungen Stufe für Stufe. So können Egos aus Stahl entstehen und so sollen sie bleiben. Ebensolchen Schutz bauen sich unsichere Egos gegen Einflüsse auf, die noch mehr Unsicherheit erzeugen würden. Egos aus Stahl fühlen sich durch Kompromisse verbogen und verbeult.

Die Arbeits- und Lebenswelten verändern sich immer schneller.

Altes und Neues vermischen sich ständig, lassen Unerwartetes entstehen. Informationen brauchen keine Zeit mehr, um den Planeten zu umrunden. Der unübersichtliche Strom komplexer, oft widersprüchlicher Informationen lässt kaum noch Muse, die Bilder im Kopf mit den Realitäten abzugleichen. Leitbilder funktionieren nicht mehr. Der Problemdruck wächst, Erfolgserlebnisse schrumpfen. Falsche Entscheidungen häufen sich. 

Mit anderen Worten: Navi kaputt…

…bedeutet: Ego bedroht. Und jetzt? Mauern? Kenntnisnahme verweigern? Argumentieren? Theoretisieren? Schematisieren? Vereinfachen? Mit Rollenspielen verbalen Staub aufwirbeln? Nebenschauplätze in die Mitte? Manche Berater schlagen Problemsuche in der Kindheit vor, was den größtmöglichen zeitlichen Abstand zum Hier und Jetzt bedeutet. Andere zeigen in ihrer Werbung gerne Figürchen, wie man sie vom Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel kennt, was die größtmögliche Entfernung von der aktuellen Individualität anzeigt. Mein Change-Training unterstützt mit Inspirationspaketen und einer zum thematischen Ablauf passenden Bilderfolge die gelungene Gestaltung neuer Leitbilder, anderer besser gestalteter Selbstbilder in den Köpfen.

Die Vielfalt der Persönlichkeiten

im Change-Training so respektieren, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anwesend sind. So starten die Übungen und das bedeutet, dass im Verlauf des gesamten Trainings niemals Kritik geäußert wird, dass der Trainer niemals die Rolle des besser Wissenden einnimmt, auch nicht die des Bild-Erklärers. Die Aufgabe meines Change-Trainings ist vielmehr, den Teilnehmenden das dazu zu geben, was sie nicht mitbringen, aber brauchen, um die Bilder, die ihre Persönlichkeiten ausmachen, umzugestalten, neu zu formen, weiterzuentwickeln und bei dieser anspruchsvollen und aufregenden Gestaltungsaufgabe Erfolg zu haben.

Aller Anfang ist schwer? Falsch!

Die Aufgabe, die persönliche Veränderung erfolgreich zu gestalten, scheint zunächst schwer und der Berg der Bedenken davor ist riesig. Aber der Anfang des Trainings ist leicht. Es beginnt mit einer Grafik, die ohne Worte zeigt, dass der Leitende keine langen Reden halten wird. Die zweite Grafik zeigt einen roten Kringel und ein schwarzes Viereck. Da wissen selbst die, die zuletzt ein Bild für Omas Kühlschranktür gemalt haben, dass sie das auch können. Beide Zeichen machen etwas alltägliches anschaulich.

Kreativität wird gleichzeitig entzündet.

Der rote Kreis steht für Bauchgefühl bzw. emotionale Intelligenz, das schwarze Quadrat für die rationale Intelligenz. Zugeordnet sind Begriffe, mit denen jeder täglich beschäftigt ist: Bewährte Ordnung vs. unsichere Zukunft, Sachlichkeit vs. Menschlichkeit, Berechnung vs. Inspiration, Prinzipielles vs. Individuelles, Worte vs. Taten, Gedankengebäude vs. Realität, gespielte Rolle vs. authentische Persönlichkeit usw.

10 Variationen

zeigen, wie man komplexe Inhalte – z.B. Persönlichkeiten und Typen, die die Teilnehmenden kennen – mit diesen einfachen Mitteln klar verständlich darstellen kann, auch einen Absturz und die Reaktion darauf. Die Grafikreihe bereitet auch auf das intensive Erleben eines eigenen schöpferischen Prozesses vor. Den Abschluss der Einführung bilden die von den Teilnehmenden entworfenen individuellen Varianten.

Inspirationen mitnehmen

Die beiden Zeichen der Aufwärmphase sind optisch denkbar einfach. Die Gedanken über die zugeordneten Inhalte allerdings schwirren als hungrige Ideenteile durch Kopf und Bauchgefühl und docken als Inspirationen an geeigneten Stellen der nächsten Übung an. Die Übungsszenen sind speziell für dieses Training geschaffene Gemälde. Sie zentrieren die herumschwirrenden Inspirationen und stellen den Betrachtenden ohne Worte die Frage, wie sie den Beginn ihrer Weiterentwicklungen gestalten wollen. Statt „ohne Narkose“ am eigenen Ego herumzudoktern, bietet diese Trainingsmethode an, Problemlösungen zunächst die Übungsszene zu testen und ggf. zu variieren, bis sie individuell passen. Damit hat jeder, hat jede das selbst entworfene Bild der Problemlösung für diesen Entwicklungsschritt vor den eigenen Augen.

Die Egos auf kreative Entdeckungsreisen schicken

Wenn es dabei um die Bilder im eigenen Kopf geht, sollte man nicht altmodisch beginnen. Alte Vorstellungen müssen nicht entwertet werden. Die neuen Ansichten und Leitbilder müssen nur neueren Datums und besser gestaltet sein, aber genauso gut zu den Individualitäten passen. Diese individuelle Passgenauigkeit der Ergebnisse für jeden kann weder mit goldenen Regeln, noch mit universell geltenden Prinzipien oder fesselnden Wortvorträgen erreicht werden. Also ist es klug, Ideen erst einmal als Entwürfe auf Papier anzuschauen. Nimmt man in einer Gruppe an diesem Training teil, können die Reaktionen der anderen zusätzliche hilfreiche Inspiration sein.

Die Schritte auf den Entwicklungswegen kennen alle.

Die rational denkende Seite in uns mag die Bezeichnung „Schritte“ lieber, weil kurz, übersichtlich, dann ab zu den Akten. In Wirklichkeit sind es keine Schritte, sondern emotionale Abenteuer, die wir alle aus den Entwicklungen kennen, die wir schon durchlebt haben. Dabei mussten wir oft auf Leben oder Tod um unsere Einzigartigkeit kämpfen. Solche emotional chaotischen Phasen verdrängen wir gerne. Die Abfolge der Übungsszenen, die diese Methode vorstellt, wurde von einigen tausend Menschen aus allen Altersgruppen und sozialen Schichten (von Analphabeten bis zu Hochbegabten) wiedererkannt und als Teil der jeweils eigenen Innenwelt angenommen. Die Entwicklungsphasen wiederzusehen, diesmal als Gemälde, die zu individuellen Umgestaltungen und Weiterentwicklungen einladen, fasziniert und beflügelt.

Die Geschwindigkeit überrascht.

Wir sind es gewohnt, mit Worten zu kommunizieren. Das dauert. Außerdem sind wir nicht alle begabte Dichter oder geduldige mit Elephantengedächtnis ausgerüstete Zuhörer. Mein Training ist so konzipiert, dass Bilder miteinander kommunizieren und sich bekanntlich mehr sagen können als tausend Worte – in einem Augenblick! Hinzu kommt die dadurch ausgelöste Kreativität, die - ebenfalls in Bildern – Möglichkeiten der individuellen Weiterentwicklungen bedenkt. In der Praxis hat sich das öfters auf die Art und Weise ausgewirkt, dass jahrelange, ergebnislose therapeutische Prozesse zunächst nur mit etwas Kreativität angereichert werden sollten und plötzlich - schon nach ein, zwei Tagen - am Ziel waren, mal mit der Aussage: „Mit dem neuen Leitbild für meine innere Ordnung habe ich keine Probleme mehr!“, mal mit einem Freudentanz auf dem Arbeitstisch.

Die Kraft der Inspirationen nicht unterschätzen

Auf den ersten Blick ist nichts einfacher als das – ein paar Bilder anschauen und beurteilen. Mit den Grafiken und gemalten Übungsszenen dieses Change-Trainings führt „mal kurz hinsehen“ zu keinem brauchbaren Ergebnis. Sozusagen in Lichtgeschwindigkeit werden viele Denkanstöße und Inspirationen aufgenommen, sind zum Teil im Unterbewusstsein erst mal verschwunden, konnten aber nicht wie im Training, in angepassten Arbeitsschritten verarbeitet werden. Dann bleibt eine Art psychisches Bauchweh.

Wie damit umgehen?

Einige tausend Menschen haben im Lauf der Jahre an meinen Trainings teilgenommen. Nie hat jemand gefragt: „Warum soll ich dieses Bild anschauen? Was soll es mir sagen?“ Zwar sind manchmal Nachfragen hilfreich, wenn die persönliche Geschichte noch Lücken hat, die sich in der Bildszene abzuspielen beginnt. Aus einer in sich schlüssigen Geschichte fließt fast von selbst die Visualisierung der Weiterentwicklung des Übungsszenarios. Gute Ideen in Köpfen bringen selbst Mal-Kunst-Laien zu entschlossenen Umtrieben mit Papieren und hunderten von Farbnuancen. So entstehen Erfolgserlebnisse bei der Gestaltung der persönlichen Entwicklungen. Wer Erfahrung hat mit kreativen Prozessen, weiß, dass für das Gelingen auch Zeit notwendig ist. Ideen fangen oft klein an und müssen wachsen können. Auch diese „Eier“ muss man geduldig ausbrüten. Öffnet man sie vor der Zeit, erfährt man nie, ob daraus eine lahme Ente oder ein Überflieger geworden wäre. Die unauffällig-sichere Zeit-Steuerung ist Aufgabe  der leitenden Person.



Wollen Sie mein Change-Training besitzen? Es kaufen und nutzen?

Infos dazu finden Sie auch im Web unter change-training.info 

Das Change-Training besteht aus 16 Bildtafeln und einem Handbuch. Der Preis ist verhandelbar, hängt aber auch von den gewünschten Details ab:

o Wie wollen Sie das Change-Training kennen- und führen lernen?
o Wollen Sie ein Bilderset mit einem Handbuch erwerben?
o Wollen Sie auch die Dateien erwerben?
o Wollen Sie Urheber- bzw. Nutzungs-Rechte erwerben?
o Planen Sie eine regionale, nationale oder internationale Nutzung?
o Wie soll die Einarbeitungsphase organisiert werden?


Oder wollen Sie mein Lebenswerk erben?

Diese Idee ist aus meiner aktuellen Lebenssituation heraus entstanden. Ich habe mein 86. Lebensjahr erreicht, kenne aber leider keine Person, der ich mein künstlerisches Werk gerne vererben würde. In vielen persönlichen Begegnungen konnte ich miterleben, was meine Gemälde anderen Menschen bedeuten können. Dabei habe ich aber auch viele Probleme mit den Betrachtenden meiner Bilder geteilt, bis hin zu akuten Suizid-Situationen.
Es würde mein Leben leichter gestalten, könnte ich meine Werke mit allen ihren in der Zukunft liegenden Möglichkeiten weitergeben. Plötzlich fehlen würde mir die Vorstellung bestimmt nicht, dass eines Tages alles entsorgt wird. In Müllcontainern würden dann auch die über 100 Originale verschwinden, die von den insgesamt ca. 600 geschaffenen bei mir verblieben sind.
Zwar sind nicht alle so gelungen, wie ich das gerne gehabt hätte, aber es sind doch ein paar sehr schöne Stücke dabei, über die sich auch gut philosophieren lässt.
Ein Käufer hat sich einen Vorhang vor den de Mer anbringen lassen, weil er nicht bei jedem Vorbeigehen von dem Gemälde angesprochen werden wollte.
Der Laudator einer Ausstellungseröffnung hat dies formuliert: „Peter de Mer könnte in seinen Bildern das kosmische Bewusstsein künftiger Generationen widerspiegeln, für das Raum und Zeit relativierte Bezugssysteme in weiteren, für uns noch unbegreifliche Dimensionen sind.“
Ein Professor für Quantenphysik hat zu einem meiner Gemälde angemerkt: „Lieber Herr de Mer, das sind tiefsinnige Gedanken zu unserem Teil der Welt und zu der Welt jenseits des uns bekannten.“ Ausgangspunkt der Korrespondenz war eine Ähnlichkeit zwischen einem meiner Gemälde und der bildhaften Beschreibung
 und der bildhaften Beschreibung eines quantenpysikalischen Forschungsergebnisses, das bekannter ist unter dem Namen „Schrödingers Katze“. Meine Idee war, dass das Gemälde gut und gerne ein Film sein könnte. Auch zu John Wheelers quantenphysikalisch wirklich kurzen Zusammenfassung „it from bit“ könnte das Gemälde Gesprächsstoff liefern.

Falls Sie die Variante „Erbe“ bevorzugen: 

Ich habe mir vorgestellt, dass ein notarielles Testament eine solche Vereinbarung festschreibt, dass ich aber bis zur Testamentseröffnung honoriert werde für die zwischenzeitliche Einarbeitung, Beratung und Nutzung.

Wenn Sie mit mir ins Gespräch kommen wollen, nutzen Sie die nächste Seite "Kontakt" 
oder schreiben Sie mir unter Peter.de.Mer ät t-online.de